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04.08.2022

Schindele: „Wo bleibt die Reaktion der ÖVP NÖ auf die Preissteigerungen der EVN?“

Die Teuerungen schnalzen durch die Decke, unsere Landsleute werden mehr und mehr belastet – diesmal durch die Preissteigerungen des Landes-Energieanbieters EVN – und die ÖVP NÖ-Mehrheit schweigt!“, zeigt sich Energiesprecherin LAbg. Kathrin Schindele ein weiteres Mal verwundert über die Ignoranz, mit der die Landeshauptfrau und die ÖVP in Niederösterreich der Situation der Bürgerinnen und Bürger gegenübersteht.


Mit ein paar Schnellschüssen die Energiekrise gelöst zu haben, sei ein Irrglaube, stellt Schindele der ÖVP die Rute ins Fenster:

„Wenn das Problem nicht rasch an der Wurzel behandelt wird, verschärft sich die Teuerungswelle immer weiter. Wenn Mikl-Leitner schon laufend in Medien als Schattenkanzlerin gehandelt wird, soll sie endlich zeigen, dass Niederösterreichs Wort in der Bundesregierung auch tatsächlich Gewicht hat. Sie muss umgehend auf Bundeskanzler Nehammer einwirken, dass das Merit-Order-Prinzip sofort ausgesetzt wird. Es ist den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern nicht weiter zuzumuten, dass ein Unternehmen wie die EVN, das damit wirbt hundertprozentig auf erneuerbare Energie zu setzen den Kundinnen und Kunden den Wucherpreis für Gas verrechnet!“


Im Burgenland bspw. fühle man sich den Bürgerinnen und Bürger verpflichtet und mache die Preisexplosion nicht mit, beschreibt Schindele abschließend und unterstreicht die Forderung von LHStv. Franz Schnabl in seiner gestrigen Reaktion: „Sollte sich die EVN gegen faire Preise sträuben, muss das Land das Unternehmen wieder übernehmen. Es braucht endlich mutige, zukunftsträchtige Entscheidungen, um die Herausforderungen der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher nachhaltig zu lösen.


Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher werden weiter belastet und die ÖVP NÖ befindet sich weiterhin auf Tauchstation im Urlaub