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29.12.2021

Schnabl: Kinderbetreuungsprogramm soll im Jänner präsentiert werden

Mein Ziel ist es, dass alle Menschen in Niederösterreich gut leben können und sich hier wohlfühlen. Ein Job, von dem man leben kann, bezahlbarer Wohnraum, die Stärkung der Qualität in Pflege und Gesundheit, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und damit auch der Klimaschutz stehen ganz oben auf unserer Agenda“, erklärt SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender, LHStv. Franz Schnabl: „Ein wichtiger Punkt ist der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen. Es ist an der Zeit, den Familien und Kindern jenen Milliardenbetrag zurückzugeben, den die türkis-schwarz-grüne Regierung ihnen aus Machtbesessenheit und Pflichtvergessenheit weggenommen hat.“ Schnabl kündigt an, noch im Jänner ein umfassendes Programm zur Kinderbetreuung zu präsentieren. Denn: „Eltern müssen ihre Kinder gut untergebracht wissen, wenn sie arbeiten müssen. Frühkindliche Bildung legt zudem den Grundstein für Chancengerechtigkeit und den späteren Erfolg von Kindern. Auf diesem Gebiet hat Österreich, vor allem Niederösterreich einen großen Aufholbedarf.


Inzwischen hätten auch hochrangige PolitikerInnen aus der ÖVP die Wichtigkeit für den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen in Niederösterreich erkannt und sich damit auf die Seite der Sozialdemokratie gestellt. „Einzig die ÖVP NÖ blockiert und stellt gerade in den ländlichen Regionen arbeitende Eltern vor unüberwindbare Hürden“, erklärt Schnabl und fordert ein Umdenken, um dem „Familienland Niederösterreich“ gerecht zu werden. Für die Eltern sei die Wahlfreiheit wichtig, sagt der Landespolitiker: „Die SPÖ NÖ erwartet vom Land NÖ und der Bundesregierung, die Prioritäten endlich so zu setzen, dass Eltern bei der Kinderbetreuung organisatorisch und spürbar finanziell entlastet werden.


Das Jahr 2021 sei nicht zuletzt aufgrund der Covid-Pandemie ein sehr herausforderndes gewesen – der berufliche Alltag wurde bei vielen Menschen von Homeoffice und Homeschooling geprägt, Menschen in systemrelevanten Berufen seien oft an ihren Leistungslimits angekommen. „Ich sage allen NiederösterreicherInnen danke, danke dafür, dass sie trotz schwieriger Umstände für uns alle im Einsatz waren und unser Land am Laufen gehalten haben“, zieht Schnabl Resümee und bekräftigt noch einmal seine Forderung in der Arbeitsmarktpolitik: „Viele Menschen sind noch immer von Kurzarbeit betroffen oder haben gar ihren Job verloren. Ihnen sind wir verpflichtet, eine gute und fair bezahlte Arbeit zu geben. Dahin gehen alle Bestrebungen der Sozialdemokratie. Wir wollen Vollbeschäftigung in Niederösterreich!“


Abschließend wünscht Schnabl allen NiederösterreicherInnen für das Neue Jahr alles erdenklich Gute, privates Glück, aber vor allen Dingen Gesundheit. 


SPÖ NÖ bekräftigt Forderung nach Vollbeschäftigung in Niederösterreich