Bezirksorganisation Gänserndorf

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Wiens 'geförderter Wohnbau' als Vorbild

In Wien tritt heute die Widmungskategorie „geförderter Wohnbau“ in Kraft – bei Neuwidmungen ab einer Größe von 5.000 Quadratmetern müssen künftig zwei Drittel der Fläche für den geförderten Wohnbau reserviert werden. Der Wohnsprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Gerhard Razborcan, würde sich eine derartige Regelung für Niederösterreich wünschen: „Aufgrund der stetigen Steigung von Wohnkosten ist es ein Gebot der Stunde mit derartigen Maßnahmen die Menschen in unserem Land zu entlasten. Wien hat vorgezeigt wie es geht – nun gilt es auch in Niederösterreich rasch Lösungen umzusetzen.“

Der Baurechtssprecher der SPÖ NÖ LAbg. Mag. Christian Samwald kann dem Wiener Modell einiges abgewinnen. Aufgrund der unterschiedlichen Ausgangslage in den Bundesländern ist es notwendig, über die Größe und die Prozentsätze der zu reservierenden Flächen für den geförderten Wohnbau zu diskutieren: „Wir haben schon einmal betont, dass wir insbesondere bei der Vergabe von günstigem Bauland und Baurechten durch die öffentliche Hand gehörig Luft nach oben haben, wenn es darum geht derartige Vorbehaltsflächen zu schaffen.“

Razborcan und Samwald appellieren abschließend einhellig an die anderen im NÖ Landtag vertretenen Fraktionen, rasch Nägel mit Köpfen zu machen – man habe nun lange genug darüber diskutiert: „Die Menschen in Niederösterreich benötigen dringend eine Entlastung. Leistbares Leben ist keine Utopie, die Politik muss lediglich die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Wir haben unser Wohnpaket bereits auf den Tisch gelegt und erwarten uns eine rasche Umsetzung – den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern zuliebe!“