Bezirksorganisation Gänserndorf

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Tuberkulose in Niederösterreich rückläufig

Seit Jahren setzt das Land NÖ bei der Tuberkulose-Bekämpfung auf die Früherkennung. In diesem Zusammenhang wurden im Vorjahr 15.000 Röntgenuntersuchungen in ganz Niederösterreich durchgeführt. „Die Zahl der Erkrankungen ging erfreulicherweise wieder leicht zurück. 79 Personen erkrankten 2018 an der bakteriellen Infektionskrankheit, davon waren vierzig Prozent Frauen“, informiert NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig im Vorfeld des am 24. März stattfindenden Welt-Tuberkulose-Tages.

Für Königsberger-Ludwig leistet das engmaschige Vorsorgesystem in Niederösterreich gute Arbeit. Die stationären Röntgenanlagen in Baden, Krems und Wiener Neustadt sowie die zwei Röntgenbusse für den mobilen Einsatz seien der Garant für das rechtzeitige Erkennen und ein unverzichtbarer Beitrag im Kampf gegen die Krankheit, betont Königsberger-Ludwig: „Die wichtigste Maßnahme für die aktive Fallfindung einer Tuberkulose sowie für eine erfolgreiche Behandlung ist das Lungenröntgen.“

Zuletzt wurde zunehmend auf den Einsatz der beiden digitalen Röntgenbusse mit modernster medizinischer Technik gesetzt. Im letzten Jahr waren die RadiologietechnologInnen des Landes mit den beiden mobilen Röntgeneinheiten 249 Tage im Bundesland unterwegs. Es wurden dabei 400 Stellen, wie Gemeinden, Schulen, Pflegeheime, Flüchtlingseinrichtungen, Gewerbebetriebe, Justizanstalten etc., angefahren. „Auch wenn die Tuberkulose bei uns weitgehend zurückgedrängt werden konnte, ist sie eine ernstzunehmende Herausforderung für die öffentliche Gesundheit. Aus diesem Grund ist die rasche Erkennung infizierter Personen nach wie vor für die TBC-Bekämpfung unumgänglich.“