Bezirksorganisation Gänserndorf

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Schnabl besucht 3D-Laserscanning

Derzeit findet die Vermessung des Schlosses Marchegg und seiner Nebengebäude statt. Die terrestrische Photogrammetrie der Objekte dient als Grundlage für die Beurteilung durch das Bundesdenkmalamt sowie für die Planung und Ausschreibung der Restaurierungsarbeiten für die Landesausstellung 2022. „Diese Methode ermöglicht die detailgenaue Vermessung und digitale Modellierung ausgewählter Objekte – etwa die Bestandsaufnahme für Landesausstellungen oder die Dokumentation von Kulturgütern, Ausgrabungen und archäologischer Fundstücke“, weiß LHStv. Franz Schnabl, zuständiges Landesregierungsmitglied für diese Spezialform des Vermessungswesens bei einem Besuch der Arbeiten auf Schloss Marchegg. Jährlich werden so rund 60 Objekte vermessen sowie 1.000 Fundstücke von Ausgrabungen.

Die 3D-Methode erlaubt die berührungslose Abtastung der Scannerumgebung durch Laserimpulse kombiniert mit Fotos einer Digitalkamera. Nach der Gewinnung von Punktwolken aus der Messung mit Millionen von farbcodierten Koordinatendaten und der Zusammenführung der Punktwolken zu einem homogenen Abbild des Objekts findet die Modellierung im CAD-System statt. Die Technologie entstammt einem niederösterreichischen Unternehmen. „Niederösterreich ist Vorreiter in der Verwendung dieser Vermessungstechnik. Die Erhaltung unserer Kulturgüter muss uns ein großes Anliegen sein. Mittels dieser Methode können notwendige Schwachstellen von Gebäuden rasch erkannt und behoben werden. Danke den engagierten MitarbeiterInnen, die für die detailgenaue Abbildung unserer Kulturlandschaft sorgen“, so Schnabl abschließend.