Bezirksorganisation Gänserndorf

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Gedenkfeier 80 Jahre – Februar 1934

Der 12. Februar 1934 ist wie jedes Jahr für uns Sozialdemokaten ein wichtiger Gedenktag im Jahreskreis. Geht es doch darum, die Ereignisse, die in den Februartagen 1934 geschehen sind, nicht zu vergessen. Das jährliche Treffen organisierte der Vorsitzende der Freiheitskämpfer Bruck/Leitha-Schwechat, Gen. Alfred Zach, der neben BR Rene Pfister, Landtagsabgeordneten Gerhard Razborcan, Schwechats Bürgermeister Gerhard Frauenberger auch den neuen AK-Präsidenten Markus Wieser begrüßen durfte.

Als Nachbarbezirk angrenzend, kam auch eine Abordnung der Freiheitskämpfer aus unserem Bezirk mit dem Vorsitzenden Gen. Stefan Löw, sowie der Frauenvorsitzenden Ute Rotter und dem FSG Vorsitzenden, Kammerrat Walter Rotter nach Schwechat.
Wir legten am „Mahnmal gegen Krieg und Faschismus“ einen Kranz der Freiheitskämpfer des Bezirkes Gänserndorf nieder.

Nach den Grußworten begann eine gedenkvolle Rede des AK-Präsidenten. Er hinterleuchtete, wie es zu den Februarereignissen gekommen sei und zeigt uns auf, dass wir auch heute wachsam sein sollten…

Als weiter Redner fungierte Betriebsseelsorger Franz Sieder, der Fehler in der katholischen Kirche während des Regimes des Ständestaates anprangerte. Wir sollten mehr Zivilcourage zeigen und gegen Unrecht und Ungerechtigkeit ankämpfen.

Trotz der Kälte und des nasskalten Wetters gedachten viele Gesinnungsgenossen im Stillen der vielen Opfer, die der Bürgerkrieg und in Folge auch der Zweite Weltkrieg hinterließ.

Wehret den Anfängen - Niemals vergessen!

 

Im Bild: Gruppenfoto vor dem Mahnmal am Waldfriedhof in Schwechat