Bezirksorganisation Gänserndorf

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Drasenhofen weckt dunkle Erinnerungen!

Anton Heinzl, der Vorsitzende der Freiheitskämpfer und aktiven Antifaschisten zeigt sich zutiefst erschüttert wie nicht mehr nur die Sprachspirale, sondern auch bereits die Aktionsschraube nach unten gedreht wird: „Es erinnert an dunkle Zeiten unserer Geschichte. Eine so menschenverachtende und widerwärtige Vorgehensweise hatten wir in der 2. Republik noch nicht. Hier gilt es sich der Anfänge zu wehren. Wenn Menschen in mit Stacheldraht umzäunten Lagern interniert werden, dann ist das ein Bild, das keinen Platz in Österreich hat.“

Waldhäusl sei schon mit einigen abstoßenden Aktionen aufgefallen und seit langem ablösereif. Spätestens jetzt sei es aber an der Zeit miteinander eine Aktion der Menschlichkeit zu setzen, so Heinzl weiter: „Jede politische Gruppierung, die jetzt keine klaren Worte findet stellt sich gegen die demokratischen Grundwerte unserer Republik.“ Die Freiheitskämpfer fordern, Waldhäusl endlich die Kompetenzen zu entziehen, da die Freiheitlichen sich nun endgültig als regierungsfähige Partei disqualifiziert haben.

„Koalitionäre Verbundenheit hin oder her. Hier geht es um ein massives demokratieschädigendes Verschieben der Wertehaltung. Klare Worte aller politischer Parteien und ein Aufschrei der Gesellschaft sind nun gefordert, rechtspopulistische Kräfte in die Schranken zu weisen und ein friedliches Miteinander in unserem Land zu sichern. Menschlichkeit, Solidarität und Hilfsbereitschaft – diesen friedenssichernden Werten, die unser Land groß gemacht haben, muss wieder Vorrang eingeräumt werden“, so Heinzl abschließend.